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Was ist GTD?
GTD steht für Getting Things Done – eine Methode, um den Überblick zu behalten, aus David Allens gleichnamigem Buch. Hinter dem Namen steckt eine einfache Idee: Dein Kopf ist großartig darin, Ideen zu haben – und schlecht darin, sie aufzubewahren.
Das Problem
Dein Kopf ist eine schlechte To-do-Liste.
Genau jetzt hält ein Teil deines Kopfes einen Zahnarzttermin fest, eine Antwort, die du jemandem schuldest, und die Sache, die du reparieren wolltest. Jede davon meldet sich im falschen Moment – unter der Dusche, um 2 Uhr nachts – weil dein Gehirn nicht darauf vertraut, dass sie irgendwo aufgeschrieben ist. Dieses leise „Ich vergesse gerade etwas“ ist anstrengend.
Dein Kopf ist da, um Ideen zu haben – nicht, um sie festzuhalten.
— David Allen, Getting Things Done
So funktioniert es
Die ganze Methode: fünf Gewohnheiten.
Das ist wirklich alles. Keine Farbcodes, keine Prioritäten-Matrix – fünf Gewohnheiten, die aus einem Berg von Sorgen eine Liste machen, der du vertraust.
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1 · Erfassen
Schreib Dinge in dem Moment auf, in dem sie dir einfallen – an einem Ort, nicht auf sechs Zetteln. Noch nichts sortieren. Nur raus aus dem Kopf.
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2 · Klären
Schau dir jede Notiz an und frag: Was ist der nächste kleine Schritt? Nicht „Mamas Geburtstag planen“ – „im Restaurant anrufen“. Dauert es unter zwei Minuten, mach es sofort.
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3 · Organisieren
Leg jeden Schritt dorthin, wo er hingehört: Dinge für als Nächstes, Dinge, auf die du von anderen wartest, Ideen für irgendwann – und alles mit echtem Termin in den Kalender.
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4 · Reflektieren
Nimm dir einmal pro Woche zwanzig Minuten zum Aufräumen: Streich, was erledigt ist, wirf raus, was nicht mehr zählt. Diese kleine Gewohnheit hält die Liste verlässlich.
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5 · Handeln
Und dann: einfach arbeiten. Mit zehn Minuten am Schreibtisch oder einer Stunde guter Energie zeigt dir die Liste, was jetzt möglich ist. Nimm dir eins vor – und lass den Rest ohne schlechtes Gewissen warten.
Ehrlich gesagt
GTD geht auch auf Papier.
Wirklich – ein Notizbuch reicht. Das Buch erschien 2001, vor den Smartphones. Eine App muss sich ihren Platz verdienen, indem sie die Gewohnheiten leichter macht: Dein Handy ist zum Aufschreiben immer dabei, eine sanfte Erinnerung stupst dich zur wöchentlichen Durchsicht, und dieselbe Liste wartet auf jedem deiner Geräte.
Genau dafür wurde Mindwtr gebaut. Die Methode kommt zuerst; die App trägt sie nur – kostenlos, ohne Werbung und ohne Konto.
Der einfache Weg